ElternvolksuniversitÄten nach französischem Vorbild in Berlin

INHALT

Zur Einführung des Konzepts in Berlin
Das Konzept der französischen Elternvolksuniversitäten
Europäisches Netzwerk DECET
Die Elternvolksuniversität in Berlin Kreuzberg
Aufbau weiter Gruppen
Kooperation mit der Alice Salomon Fachhochschule
Kontaktdaten der Durchführungsorganisationen der Elternvolksuniversitäten

     Zur Einführung des Konzepts in Berlin   

Dem Beispiel der französischen Elternvolksuniversitäten (UNIVERSITES POPULAIRES DE PARENTS, UPP) folgend, planen die RAA Berlin und das Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg den Aufbau von Elternvolksuniversitäten in Berlin-Kreuzberg, Wedding und Schöneberg.

Die Elternvolksuniversität besteht aus professionell moderierten Gruppen von Eltern, die mit Unterstützung von Sozialforscher/-innen auf wissenschaftliche Weise Fragen zum Thema „Eltern sein in der heutigen Zeit“ nachgehen. Der Name soll deutlich machen, dass die Eltern zu Fragen des Elternseins selber forschen und nicht als Kursteilnehmer/-innen mit vorgefertigtem Wissen versorgt werden.

Vorrangiges Ziel der Gruppen ist es, die Praxiskompetenz von engagierten Eltern zu nutzen, um ihre Sicht auf Probleme des Elternseins und der gesellschaftlichen Einbettung zu entwickeln. Die dabei erarbeiteten Ergebnisse sollen zugleich auch für andere Eltern nützlich und verständlich sein. Möglicherweise sind Eltern im Kiez auch eher bereit, die von Eltern erforschten Themen zu diskutieren und wieder in ihre Praxis einfließen zu lassen, weil sie wissen, dass diese in einer ähnlichen Lage wie sie selbst sind oder einmal waren. Es soll somit ein Lernprozess in der jeweiligen Kommune installiert werden, der individuelle und kollektive Identitäten der Beteiligten entwickeln und bereichern hilft. Ziel ist es, dass die Eltern auf der Grundlage ihrer fundierten Ergebnisse und Auseinandersetzungsprozesse mit Politiker/-innen, Lehrer/-innen und anderen pädagogischen Fachkräften, sowie wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen von Universitäten und Fachhochschulen über ihre Ergebnisse diskutieren und direkten Einfluss auf die Politik, das Bildungssystem und die öffentliche Meinung nehmen. Umgekehrt soll sich auch die „Wissenschaft“ auf neue Weise den Eltern nähern, nämlich nicht als den zu beforschenden Objekten, sondern als den Subjekten, die selbst forschen und dabei die Kompetenz und das Know-How wissenschaftlichen Herangehens zur Unterstützung brauchen. Es ist nicht die Aufgabe der Wissenschaftler/-innen, die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken, sondern sie darin zu unterstützen, ihre Perspektiven, ihre Erfahrungen als Eltern auf reflektierte und fundierte Weise kommunizierbar zu machen und dabei selbst die angebotene Methodik zu reflektieren und der wissenschaftlichen Perspektive auf Elternthemen die der Praxisexpert/-innen, nämlich der Eltern selbst, gegenüberzustellen.

Ähnliches gilt selbstverständlich für andere Dialogpartner/-innen der Eltern, die in diesen Prozess der Community Education involviert sind, also Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Erwachsenenbildner/-innen etc., die ebenfalls ihre eigene Praxis der Zusammenarbeit mit oder ohne Unterstützung von Eltern überdenken und hinterfragen müssen. Es geht darum, den Prozess der Ko-Konstruktion von Unterstützung bei der Kindererziehung im gesellschaftlichen Umfeld neu zu denken und zu gestalten.

Jedes Kind ist verschieden, jedes Elternteil ist verschieden und jeder soziale Kontext ist verschieden. Daraus ergeben sich sehr unterschiedliche Situationen und sehr unterschiedliche Arten, ein Kind aufzuziehen, und nur die Eltern können zunächst einmal für sich sagen, was für sie funktioniert und was nicht. Es gibt nicht eine „richtige“ Art der Erziehung. Gleichzeitig ist Kindererziehung eben eine geteilte Verantwortung zwischen Eltern, Freunden, Verwandten und gesellschaftlichen Institutionen. In diesen gesellschaftlichen Anordnungen und Diskursen über Erziehung müssen Eltern als Expert/-innen im o.g. Sinne gesehen werden und ihre Stimme einbringen können.

Die Arbeit der Elternvolksuniversitäten fördert damit zugleich das bürgerschaftliche Engagement, die Partizipation von Eltern in Schule, Kindergarten und Gemeinwesen und vermeidet die Entwertung elterlicher Kompetenz durch die sonst übliche ausschließlich unidirektionale Beratung und Wissensvermittlung.

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     Das Konzept der französischen Elternvolksuniversitäten   

Im Dezember 2005 begann der Verein ACEPP, der bereits langjährig tätig ist als nationaler Dachverband von Eltern-Kind-Initiativ-Krippen, in Zusammenarbeit mit seinem Netzwerk und der Interessengemeinschaft „Paroles des Femmes“ (Stimmen der Frauen) mit einer ersten Tagung mit dem Thema „Elternvolksuniversitäten – zwischen Utopie und Realität“ das Projekt. Auf Grundlage der gewonnenen Erfahrungen in Krippen, Kitas und anderen Anlaufstellen für Eltern hat ACEPP eine Herangehensweise für die Begleitung von Eltern entwickelt, die die Ressourcen der Eltern und nicht so sehr ihre Schwierigkeiten und Defizite in den Blick nimmt. ACEPP sorgt dafür, dass Eltern mit ihren Werten und ihrer Erziehungspraxis – konkret-räumlich und konzeptionell – ein wesentlicher Platz in den Einrichtungen eingeräumt wird und ihnen die Möglichkeit gegeben wird, Worte und Initiativen zu ergreifen. Für ACEPP „ist man nicht allein Eltern. Als Eltern, ist es notwendig sich mit anderen Eltern zu verbinden. Was man allein nur schwer erreichen kann, schafft man sehr oft durch die Bündelung der Kompetenzen und Kräfte.“

Eltern soll grundsätzlich und insbesondere mit dem Projekt der Elternvolksuniversitäten ermöglicht werden, ihren Standpunkt, ihre „Perspektive“ der Elternschaft zu verdeutlichen und sich damit in die aktuelle Debatte über die Elternschaft, die wesentlich von Experten/-innen und von Politiker/-innen geführt wird, einzumischen und somit die vorherrschende Meinung über (das Versagen der) Eltern in den so genannten sozialen Brennpunkten zu ändern. Der mehrperspektivische Zugang zu Fragestellungen (croisement du savoir) rund um das Elternsein heute zielt auf die gesellschaftliche Dimension der je individuellen Lebenslage und Handlungsfähigkeit, in der sich Menschen mit unterschiedlichen soziokulturellen und Bildungs- und Migrationshintergründen als Eltern konstruieren (müssen), wenn sie Kinder aufziehen.

Elternvolksuniversitäten haben die Aufgabe zu forschen und sowohl Wissen als auch Kultur als Mittel zur individuellen und kollektiven Verständigung einzubeziehen. Vor Ort konstituieren sich Elterngruppen als EVU, die mit Unterstützung von Wissenschaftler/-innen und Moderator/-innen/Projektleiter/-innen zu Themen der Elternschaft forschen. Sie diskutieren dann über die Ergebnisse ihrer Forschungen auf örtlichem Niveau mit anderen Akteur/-innen in Foren, die sie organisieren.
Sechs EVU haben von 2005 bis 2008 in Vénissieux, Pierre Bénite, Saint Denis, Laval und Villeurbanne (diese drei letzten bilden eine einzige EVU), in der Rhône, in Pau in den atlantischen Pyrenäen, in Lezennes und in Lille im Norden und im Bergbaubecken von Pas de Calais gearbeitet. Die gesamten Gruppen stellen mehr als 100 Eltern dar. Ein Projekt wurde gerade ebenfalls auf der Insel Saint Denis gestartet. Drei Universitäten sind ebenfalls in das Projekt miteinbezogen: Paris X, Lyon II und Mons-Hainaut in Belgien. Nationale, institutionelle und örtliche Partner sind durch ihre Unterstützung und ihre Finanzierung ebenfalls beteiligt.

In der ersten Etappe wurden auf Grundlage des persönlichen Erfahrungsaustauschs und der Gespräche zwischen Eltern Gruppen gebildet. Jede EVU formulierte daraus ein kollektives Forschungsthema, das die gemeinsamen Fragen festlegte. Diese Fragen betreffen im Wesentlichen die Schule und den Schul(miss-)erfolg, die gemeinsame Elternschaft, die Kohärenz zwischen Eltern und Expert/-innen und die Vermittlung von Werten. Auf Grundlage dieser Problematiken hat jede EVU Hypothesen entwickelt und ihre eigene Methode entworfen, welche die universitäre Herangehensweise und die Erwartungen der Eltern berücksichtigt. Jede EVU wird von einem oder zwei Moderator/-innen geleitet, deren Aufgabe darin besteht, den Zusammenhalt der Gruppe zu gewährleisten, den ganzen Forschungsprozess inhaltlich zu begleiten, Hilfestellungen zu geben, Diskussionen zu moderieren und die Eltern bei methodischen Fragen zu beraten. Ein/e Universtitätsforscher/-in berät die Elterngruppe hinsichtlich der Wissenschaftlichkeit ihrer Arbeit und des Forschungsdesigns, vermittelt ihnen Methodenkenntnisse und verschafft Zugänge zu Quellen.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass es sich hierbei um einen innovativen Denkansatz zum sozialen Zusammenhalt handelt, der, indem er Eltern als Expert/-innen betrachtet, als ein Werkzeug des Bürgerlichen Engagements und der lokalen Demokratie fungiert.

Im Mai 2008 trugen alle EVU-Gruppen ihre Ergebnisse auf einem zentralen Colloquium in der „Sciences Po Paris“ vor einem Auditorium von 600 interessierten Hörer/-innen aus Politik, Wissenschaft und Institutionenvertreter/-innen sowie Elternverbänden etc. vor. Die dargestellten Themen und ihre Bearbeitung durch die Eltern sowie die Effekte auf die Eltern selbst, ihre Familien, ihre Dialogfähigkeit mit Schule und anderen Institutionen fanden einen solchen Widerhall in ganz Frankreich, dass sich ACEPP seitdem mit über 100 Anfragen zwecks Neugründung von EVU-Gruppen konfrontiert sieht, massiv in die Akquise von Finanzen und Personal (sowohl geeignete Moderator/-innen als auch Kooperationen mit Universitäten) gegangen ist und bereits wieder am Aufbau von konkret 30 neuen Gruppen beteiligt ist. Parallel dazu arbeiten die alten Gruppen weiter, um ihre Ergebnisse zur Veröffentlichung zu bringen.

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     Europäisches Netzwerk DECET   

Durch die langjährigen Kooperationsbeziehungen des Jugendamts Friedrichshain-Kreuzberg zur INA (Internationale Akademie an der FU Berlin) und darüber zum DECET-Netzwerk, bestehen enge Kontakte zum französischen Partner ACEPP and weiteren 12 europäischen Partnerorganisationen – siehe www.decet.orgaus dem Bereich frühkindlicher Erziehung und Bildung, die sich alle mit Vielfalt und Gleichwürdigkeit in gesellschaftlichen Erziehungsprozessen sowie Erziehungspartnerschaften mit Eltern und Qualifizierung von Fachkräften beschäftigen. Das DECET-Netzwerk bildet mit seiner derzeitigen Arbeitsphase von 2007 bis 2009 und dem Workpack „parents voices“ die Grundlage für die internationale Zusammenarbeit und Übertragung des Modells der Elternvolksuniversitäten nach Berlin und Gent/Belgien. Zum Austausch über die Erfahrungen beim Aufbau neuer Gruppen unter unterschiedlichsten Bedingungen in den 3 beteiligten Ländern konnte erfolgreich eine Grundtvig-Lernpartnerschaft mit je 2 beteiligten Organisationen (hier: RAA und INA, beide in Kooperation mit dem Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg) eingerichtet werden. Das erste Treffen wird im Dezember 2008 in Berlin stattfinden, um hier zunächst die beteiligten Moderator/-innen und Wissenschaftler/-innen zusammenzubringen und den Austausch über den Aufbau der Elterngruppen, die Startphase und die Klärung der unterschiedlichen Rollen anzuregen.

Im Juni 2009 werden dann das erste Mal Eltern reisen und sich in Paris über ihre Arbeit in den Gruppen austauschen können.

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     Die Elternvolksuniversität in Berlin Kreuzberg   

Vorgeschichte
Durch die gemeinsam von zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteur/-innen getragene Initiative „Wrangelkiez macht Schule“ haben sich in den letzten 5 Jahren immer mehr Eltern zusammengefunden, um die Lebensqualität in ihrem Wohnviertel und nicht zuletzt auch die Bildungschancen für ihre Kinder zu verbessern. An der Fichtelgebirge-Grundschule bestehen mehrere Gruppen von Eltern, die sich wöchentlich zusammen finden. Der Aufbau einer Elternvolksuniversität im Wrangelkiez soll ein Angebot für diese Eltern sein, sich mit Fragen der Elternschaft intensiver und fundierter auf der Grundlage ihrer Praxiskompetenz zu befassen und sich dann mit den Ergebnissen in die öffentliche Debatte einzumischen.

Die ersten Schritte
Bereits seit Mai 2008 lief die Suche nach interessierten Eltern durch die Mitarbeiter/-innen der Servicestelle Elternpartizipation der RAA Berlin, die vom Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg und vom Quartiersmanagement in ihrer Arbeit unterstützt wird. Die erste Gruppe konnte nun aufgebaut werden und wird von 2 sprachkundigen Moderator/-innen geleitet, um eine zweisprachige türkisch-deutsche Durchführung besser gewährleisten zu können und Eltern, die noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben, den Einstieg zu erleichtern.

Die Gruppentreffen werden jeweils einmal pro Monat durchgeführt. Dabei sollen gemeinsame Fragen zum Thema „Eltern sein in der heutigen Zeit“ definiert werden, eine kollektive Forschungsfrage herausgefiltert und mit Hilfe der Wissenschaftlerin eine Methode gewählt werden, mit der dann zu dieser Frage die Forschungsarbeit begonnen wird.

Beispielhaft seien hier einige Fragestellungen erwähnt, die die Elterngruppe im Wrangelkiez in die nähere Auswahl nehmen will:

  1. Schulregeln in der Fichtelgebirge-Grundschule
    Bringt das was?
    Wird es umgesetzt?
    Auch Pädagog/-innen müssen sich weiterbilden.

  2. Integration
    Wir sollen uns integrieren (sagt die Politik)
    Was heißt das? Wie weit geht das? Anpassung ohne Grenze?

  3. Chancengleichheit
    - steht auf dem Papier (wo?)
    - wer ist gemeint?
    - Was heißt Chancengleichheit eigentlich? (Bedeutung + Praxis)

  4. Es gibt kaum Kontakt zwischen Deutschen und Familien mit türkischem Hintergrund in Kreuzberg.
    Stimmt das? Woran liegt das?

  5. Förderung von Müttern im Bereich Bildung.
    Je besser Mütter gebildet sind, desto besser sind die Bildungschancen für deren Kinder. (Stimmt das? Woran liegt das?)
    Andererseits: Sobald man Mutter ist, ist man für den Arbeitsmarkt nicht mehr interessant.

  6. Vorbildfunktion von Eltern + Werten
    Eltern haben bei Werten eine Vorbildfunktion für Kinder. Das trifft aber auch auf Vorurteile zu. Welche Gemeinsamkeiten und unterschiede gibt es unter uns Eltern?

  7. Verdrängung aus dem Wrangelkiez
    Eltern können die Mieten nicht mehr bezahlen, weil Besserverdienende und Kulturschaffende ins Quartier ziehe, teure Läden entstehen, das Viertel „hip“ wird

Als Methoden zur Bearbeitung kommen alle Arten sozialwissenschaftlicher Arbeitsweisen, von Interviews, über die Auswertung von bereits vorliegenden Daten, die Analyse der vorhandenen Literatur oder auch sozialwissenschaftliche Experimente in Frage. Zusätzlich können kreative Methoden, wie das Forumtheater oder moderierte Gruppendiskussionen über einen Dialog mit den Beteiligten zu Forschungsergebnissen führen. Auch der Einsatz von filmischen Mitteln kann möglicherweise für die Beschreibung bestimmter Zusammenhänge geeignet sein.

Wie bei dem französischen Vorbild begleiten die Moderator/-innen den ganzen Forschungsprozess inhaltlich, geben Hilfestellungen, moderieren Diskussionen, halten den roten Faden und beraten die Eltern bei den monatlich stattfindenden Gruppentreffen und auch zwischendurch. Die wissenschaftliche Begleiterin soll das Treffen etwa jedes zweite bis dritte Mal besuchen und bei der Auswahl und Anwendung sozialwissenschaftlicher Methoden unterstützen. Eine wissenschaftliche Erforschung des Modells steht im Moment nicht im Mittelpunkt des Projektinteresses. Eine Evaluation des Vorhabens ist erst im zweiten Jahr geplant, nachdem die Gruppe bereits gefestigt ist und zu einer stabilen Arbeitsweise gefunden hat.

Die von der Gruppe erforschten Ergebnisse sollen mit Unterstützung der Moderator/-innen aufbereitet und in geeigneter Form dokumentiert werden. Die RAA-Servicestelle Elternpartizipation wird eine Präsentation und die Diskussion der Ergebnisse mit Politiker/-innen, Wissenschaftler/-innen und anderen Bürger/-innen organisieren. Mit Hilfe der ASFH sollen am Ende die Forschungsergebnisse der Eltern von ihnen selbst veröffentlicht werden.

Die Wirksamkeit des Projektes soll im zweiten Projektjahr formativ evaluiert werden, um für eine Fortführung notwendige Weiterentwicklungen des Konzepts vornehmen zu können.

Voraussichtlich wird das Projekt bei uns den Namen „Eltern forschen“ mit einer Zusatzbezeichnung der jeweiligen Gruppe (z.B. Wrangelkiez) erhalten.

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     Aufbau weiterer Gruppen   

Durch erfolgreiche Akquise konnten bereits weitere Interessent/-innen gewonnen werden, die ebenfalls Gruppen aufbauen wollen. So werden jetzt im November und Dezember 2008 in Kreuzberg eine vorwiegend türkische selbstorganisierte Frauengruppe namens „Mütter ohne Grenzen“ eine EVU aufbauen, ebenso die Arabische Elternunion und schließlich INA-Kindergarten eine Gruppe in Schöneberg. Für die weiteren Gruppen wird noch wissenschaftliche Unterstützung gesucht.

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     Kooperation mit der Alice Salomon Fachhochschule   

Bereits seit dem letzten Herbst wurde nach einem geeigneten wissenschaftlichen Beistand für die Forschungssupervision der Arbeit der Elternvolksuni-Gruppe gesucht. Von den Mitarbeiter/-innen der Servicestelle und vom Jugendamt konnte nun Frau Dr. Heike Weinbach von der Alice Salomon Hochschule Berlin für diese konzeptimmanente Unterstützung gewonnen worden. Ein erstes Gespräch mit der Hochschulleitung, Herrn Prof. Dr. Cornel, hatte zum Ergebnis, dass es sinnvoll wäre, einen Kooperationsvertrag zwischen RAA, Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg und ASFH zu schließen, wovon beide Seiten profitieren können. Der Kooperationsvertrag mit der ASFH wäre ein grundlegender Schritt in der Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Hierfür bietet die ASFH als innovative und zugleich praxisbezogene Hochschule gute Voraussetzungen für die Umsetzung des Konzepts. Als Bausteine für die Ausarbeitung und Verabschiedung eines Kooperationsvertrages zwischen Alice Salomon Hochschule und RAA-Berlin (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V., Jugendamt Friedrichhain-Kreuzberg) werden vorgeschlagen.

Kooperationsgegenstand: Zusammenarbeit im Projekt Projekt „Eltern forschen“ (Elternvolksuniversität); Forschungsbegleitung; Austausch; Evaluation

Was die KooperationspartnerInnen RAA und Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg einbringen:

Was die Kooperationspartnerin ASFH einbringen könnte:

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     Kontaktdaten der Durchführungsorganisationen  

BA Friedrichshain-Kreuzberg, Abt. Jugend, Familie und Schule
Katinka Beber
– Jug KBE L – Fachdienstleitung
Koordination frühe Bildung und Erziehung

Telefon: 030 – 90298- 4378
mobil: 0177 – 52 12 482
E-mail: katinka.beber@ba-fk.verwalt-berlin.de        

RAA Berlin (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V.)
Britta Kollberg
– Geschäftsführerin –

Chausseestraße 29, 10115 Berlin
Telefon: 030 - 240 45 – 510 / – 100 (Sekr.)
mobil: 0172 – 31 54 737
E-Mail: britta.kollberg@raa-berlin.de

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