Verfahren und Instrumente zur Qualifizierung von Kita-Teams
für interkulturelle und gemeinwesenorientierte Arbeit
(Laufzeit 2001 - 2003)
Teams in Kindertagesstätten in Berlin und Brandenburg darin zu unterstützen, ihre pädagogische Arbeit mit Kindern, die Zusammenarbeit mit Eltern, die Arbeit im Team und die Arbeit im Gemeinwesen auf ein vorurteilsbewusstes und von gegenseitigem Respekt geprägtes Zusammenleben hin auszurichten, war Ziel dieses Projekts. fair-Bindungen versteht sich damit als Beitrag zur Demokratisierung im Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen und Lebensbedingungen.
fair-Bindungen startete 6 Monate nach dem Projektbeginn von Kinderwelten, wertete die dabei gewonnenen Erfahrungen aus. Die erprobten Verfahren und Instrumente zur Teamentwicklung dienten in Workshops zur Qualifizierung von Multiplikatorinnen: Kitaberaterinnen, Leiterinnen und Erzieherinnen. Die Multiplikatorinnen initiierten anschließend Teamentwicklungsprozesse in den eigenen Kitas, eine ganz besondere Herausforderung.
Wie dieses Ziel erreicht wurde, zeigte anschaulich die Abschlusstagung des Projektes am 20. Februar 2004 in Berlin, bei der die 19 Kitateams und 11 Beraterinnen aus Berlin und Brandenburg ihre Arbeitsergebnisse vorstellten.