Kunst ist (k)ein Kinderspiel

Ein Projekt der Stadt Braunschweig zur Förderung künstlerischen Handelns in den städtischen Kindertagesstätten

In der Kunst setzt sich der Mensch auf eindrucksvolle Weise mit seiner Menschwerdung und seinem Menschsein auseinander. Im eigenen kreativen Tun und im künstlerischen Handeln anderer wird etwas von der Welt sichtbar, in der wir leben. Wir gewinnen so Erkenntnisse über uns. Kunst ist somit eine spielerische Suche nach Lösungen.

Über vielfältige Gestaltungsangebote lernen die Kinder vor allem ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten kennen. Sie können hier in der Gestaltung selbst wirksam sein. Dies ist die grundlegende Voraussetzung für die Selbstmotivation in allen folgenden Lernprozessen.

Die Bildungsbereiche im Kindergartenalter Sprache, Bewegung und Wahrnehmung werden im Bereich der ästhetischen Bildung selbstverständlich mit aufgegriffen, z. B. setzt Kunst Wahrnehmungsfähigkeit voraus, kann nur im Dialog entstehen und heißt, Bewegung von innen nach außen zu bringen und umgekehrt.

Bildhaftes Gestalten, d. h. die Auseinandersetzung mit eigenen inneren Bildern und dem Ausdrücken von "Eindrücken", ist gleichzeitig auch Prävention, weil der Beteiligte durch seine Selbstwirksamkeit Sicherheit und Stabilität erfährt.

Die Stadt Braunschweig, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Abt. Kindertagesstätten, hatte sich mit dem Konzept für das Projekt "Kunst ist (k)ein Kinderspiel" beim Land beworben und wurde in die Förderung aufgenommen.

Projektleitung: Dipl. Sozialpädagogin Beate Hamilton-Kohn

Projektassistenz: Dipl. Sozialpädagogin Dorothee Becker

Fortbildner: Prof. Jörg Fricke, Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, Fachbereich Sozialwesen Braunschweig, Medienpädagogik/Kunst

Das Projekt wurde von der Planungs- und Vorbereitungsphase an von der Internationalen Akademie an der Freien Universität Berlin unter Leitung von Dr. Christa Preissing wissenschaftlich begleitet. Dipl.-Päd. Michael Priebe hat die Evaluation durchgeführt.

Der Zeitraum der Evaluation erstreckt sich von ersten Vorbesprechungen am 31. März 2003 bis zur Abschlussveranstaltung am 3. November 2004, auf der Ergebnisse vorgestellt wurden.


    Externe Evaluation des Projektes Kunst ist (k)ein Kinderspiel  

Warum und wozu Evaluation?
Ergebnisse der Evaluation
Resümee, Grenzen und weitere Empfehlungen

     Warum und wozu Evaluation?   

Eine externe Evaluation wird bei "innovativen Programmen" - um ein solches handelt es sich bei dem Projekt Kunst ist (k)ein Kinderspiel - begleitend eingesetzt, um Aussagen über die Nützlichkeit des Programms zu erhalten.

In dem Verständnis unseres Instituts bedeutet Evaluation, Erreichtes zu erkennen, die erreichte Qualität wertzuschätzen und darüber hinaus, die Entwicklungsmöglichkeiten einzuschätzen und zu nutzen.

Die externe Evaluation hat die pädagogischen Ziele des Projektes zum Gegenstand. Diese Ziele wurden für die Evaluation in empirisch überprüfbare Aussagen übersetzt. Beispielhafte Kategorien sind: Freiraum für Kinder (Autonomie), Förderung der Wahrnehmung der Erzieherinnen, Partizipation (Beteiligung von Kindern) und Transparenz der Arbeit (z. B. Dokumentation).

Für die externe Evaluation wurden zwei der vier Impulswerkstätten und zwei der monatlichen Arbeitskreise besucht. Vor Beginn und nach Abschluss der Fortbildung wurden fünf der 20 teilnehmenden Einrichtungen besucht. Dabei wurde zum einen die gesamte Einrichtung mittels einer "Allroundbeobachtung" untersucht, als auch die teilnehmende Erzieherin in ihrer Gruppe beobachtet. Alle Teilnehmerinnen wurden vor Beginn des Projektes und nach Abschluss der letzten Fortbildungseinheit mit einem Fragebogen schriftlich befragt.

Die Ergebnisse der Evaluation gliedern sich in zwei Bereiche. Als erstes werden Resultate aus den teilnehmenden Beobachtungen während der Impulswerkstätten und Arbeitskreise dargestellt. Im Anschluss folgen Ergebnisse aus den Beobachtungen in den Kindertagesstätten und aus den schriftlichen Befragungen der Teilnehmerinnen.

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     Ergebnisse der Evaluation   

Impulswerkstätten und Arbeitskreise

Organisation: Die gesamte Fortbildung ist äußerst gut organisiert und gewährleistet in hohem Maße Transparenz. Die Teilnehmerinnen werden schon vor Beginn der Impulswerkstätte eingehend über das Projekt und auch über die Evaluation informiert. Während der Fortbildungszeit werden die Teilnehmerinnen immer rechtzeitig über Ort, Zeit und Material, das sie mitbringen sollen, schriftlich informiert. Während der Impulswerkstatt sind notwendige Arbeitsmittel vorhanden bzw. werden besorgt. Es ist außerdem für warme und kalte Getränke gesorgt.

Räume: Die begrenzte Teilnehmerzahl von 20 Erzieherinnen ist eine angemessene Gruppengröße. Die Arbeitsplätze können von den Teilnehmerinnen frei gewählt werden. Das eigene "Raumgreifen" gehört zum Konzept der Fortbildung. Die "Weißheit der Räume" (weiße Wände und weiße noch nicht platzierte Tische) grenzt die Teilnehmerinnen nicht ein und macht keinerlei Vorgaben in der Platzwahl. So entstehen kleinere und größere Gruppen, aber auch Einzelarbeitsplätze. Die freie Wahl hat zur Folge, dass in den Gruppen eine gute und meist sogar fröhliche Arbeitsatmosphäre herrscht.

Die größeren und kleineren Arbeitsräume sowie die Nischen im Flur, bieten ideale Bedingungen für ungestörtes und konzentriertes Arbeiten. Es ist aber auch jederzeit Kontakt und Austausch möglich. Auf fast 500qm ist reichlich Platz auch für große Arbeiten vorhanden.

Methode: Die Impulswerkstätten sind als "open space" angelegt. Der genaue Ablauf ist nicht durchgeplant, sondern ergibt sich erst während der Impulswerkstatt, entsprechend der Gruppe der teilnehmenden Erzieherinnen. Dieses Vorgehen entspricht den pädagogischen Zielen der Fortbildung. Es setzt die Wahrnehmung der einzelnen Teilnehmerinnen voraus und ermöglicht eine weitgehende Beteiligung. Durch die große Erfahrung und Sicherheit des Fortbildners gelingt dies durchgehend.

Handeln und Ausprobieren haben in der Fortbildung höchste Priorität. Theoretisches Wissen wird eher unterschwellig in die Gruppe hineingegeben. Die Inhalte werden nicht im Sinne von "Input" doziert, sondern fließen als Reflexion aus dem praktischen Tun zurück.

Das methodische Vorgehen besteht vor allem darin, den Teilnehmerinnen Impulse zu geben, die das eigene Handeln anregen sollen. Außerdem wird durch das gesamte methodische Vorgehen eine bestimmte Haltung vermittelt, die den Zielen des Projektes entspricht.

Den Teilnehmerinnen wird sehr viel Raum für eigene Erfahrungen gegeben. Sie werden in ihren Tätigkeiten nicht unterbrochen, sondern haben die Zeit, die sie brauchen.

Die Werke der Teilnehmerinnen bleiben unbewertet und werden nicht kritisiert. Trotzdem bekommen sie angemessene Rückmeldungen zu ihrer Arbeit. Bei auftretenden Unsicherheiten oder Misserfolgen werden sie vom Referenten ermutigt und unterstützt.

Erzieherinnen, Kindergruppen, Kindertagesstätten

Fragen zur Projekteilnahme/Erwartungen: 75% der Teilnehmerinnen nahmen aus Interesse und Neugier teil bzw. um Anregungen für die künstlerische Arbeit mit Kindern zu erhalten. 50% suchten außerdem die persönliche Weiterentwicklung. Als Erwartung an die Fortbildung nennen 80% die persönliche Weiterentwicklung und 50% Anregungen für die Arbeit mit Kindern. Ferner wurde genannt, Anregungen für Kollegen und für die Raumgestaltung erhalten zu wollen.

13 von 20 Teilnehmerinnen fühlten sich vor Beginn der Fortbildung gut oder sehr gut informiert. Fünf gaben einen mittleren Wert an, zwei fühlten sich weniger gut informiert.

Fragen zur Projektdurchführung: Folgende Aussagen schätzen 100% der Teilnehmerinnen auf einer fünfstufigen Skala mit einer hohen Ausprägung ("4") oder einer sehr hohen Ausprägung ("5") ein: Informationsgehalt und Verständlichkeit der Fortbildung; das methodische Vorgehen; die Einbeziehung der Teilnehmerinnen ; den Nutzen für die berufliche Tätigkeit; die Eignung der Arbeitsräume; das Eingehen des Referenten auf die Fragestellungen der Teilnehmerinnen; den Einsatz verschiedener Methoden; die Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch.

Folgende Aussagen schätzen 100% der Teilnehmerinnen sehr hoch ("5") ein: die Organisation der Fortbildung und die Kompetenz des Fortbildners.

In folgenden Bereichen schätzt die überwiegende Anzahl der Teilnehmerinnen mit hoch ("4") und sehr hoch ("5") ein und jeweils 1-2 Teilnehmerinnen in einem mittleren Bereich ("3"): Arbeitsatmosphäre; die Inhalte haben meinen Erwartungen bezüglich der Seminarausschreibung entsprochen; das Erlernte kann ich für meinen Berufsalltag nutzen; ich werde meinem Team über die Seminarinhalte, meine Erkenntnisse, Impulse berichten.

Fragen zur Projektreflexion: Für neun Teilnehmerinnen war besonders positiv, Anregungen und Impulse bekommen zu haben. Sechs nannten die Wissensvermittlung und den Erfahrungsaustausch. Sieben Teilnehmerinnen fanden die Organisation, die Planung und Umsetzung besonders positiv. Weiterhin wurde das Arbeitsklima und das eigene Arbeiten mit verschiedenen Materialien genannt.

Von jeweils fünf Teilnehmerinnen wurde gewünscht, die Kenntnisse weiter auszubauen und weitere Techniken zu erlernen. Ebenfalls fünf Teilnehmerinnen forderten, dass weitere Fortbildungen dieser Art angeboten werden sollten.

Neun Teilnehmerinnen gaben an, neue Denkanstöße und Sichtweisen bekommen zu haben. Sechs trauen sich durch die Fortbildung mehr zu und sind selbstsicherer geworden. Sieben wurden offener, freier und experimentierfreudiger. Ferner wurde genannt, neue Motivation und mehr Spaß an der Arbeit bekommen zu haben.

Für die pädagogische Arbeit gaben sechs Teilnehmerinnen an, den Kindern nun mehr Impulse statt Anweisungen zu geben. Fünf würden nun ergebnisoffener arbeiten, ohne zu werten.

Außerdem wurde genannt, dass auch an die Kolleginnen aus der Einrichtung praktische Anregungen und Informationen weitergegeben werden und dass die Arbeit den Eltern transparenter gemacht werde. Es kam durch die Fortbildung aber vereinzelt auch zu neuen Konflikten im Team.

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     Resümee, Grenzen und weitere Empfehlungen   

Durch das Projekt Kunst ist (k)ein Kinderspiel wird eine Haltung vermittelt, die sehr auf Selbständigkeit (Autonomie) und Selbstwirksamkeit des Menschen setzt, womit auch Selbstverantwortung verbunden ist. Dadurch kommt es zu einer neuen Sichtweise auf die Rolle der Erzieherin und auch zu neuen Anforderungen an sie. Aus der Wissen vermittelnden vielleicht sogar lehrenden Erzieherin wird die begleitende, Impuls gebende. Durch das Zugestehen von Autonomie für Kinder wird überdies auch ein Teil von Macht abgegeben. Kinder werden nicht als Objekte von Erziehung gesehen, sondern sollen als Subjekte in den pädagogischen Prozess eingebunden sein und an Entscheidungen sowie an der Gestaltung des Alltags in der Einrichtung beteiligt werden.

Die Projektziele werden durch die gesamte Anlage des Projektes und die Durchführung der Fortbildung erlebbar gemacht. Ein gutes Arbeitsklima, in dem angstfreies Arbeiten möglich ist, erleichtert das Aufnehmen der für die meisten Erzieherinnen doch sehr neuen Haltungen. Durch die begleitenden Arbeitskreise wird der Transfer in die Gruppenarbeit mit Kindern gefördert. Die Arbeitskreise sind ein nicht zu unterschätzendes Element der Fortbildung, das die Impulswerkstätten ideal ergänzt, da der Fortbildner die Erzieherinnen im Fokus hat und nicht die Arbeit mit Kindern in den Kindertagesseinrichtungen. Eines der wichtigsten Elemente, die Übertragung des Erlebten auf die praktische Arbeit mit Kindern, fällt somit den Arbeitskreisen zu. Die Kombination von Impulswerkstätten und monatlichen Arbeitskreisen über einen Zeitraum von fast einem Jahr erweist sich dabei als sehr effektiv.

"Wenn ich Wirkung erzielen will, muss das gesamte Umfeld stimmen"

In der Reflexionsrunde nach einer Arbeit mit Karton sagte eine der Teilnehmerinnen, sie hätte bei der Arbeit festgestellt: "Wenn ich Wirkung erzielen will, muss das gesamte Umfeld stimmen". Was auf das Umfeld eines einzelnen Kunstwerkes zutrifft, betrifft auch den Kontext der Fortbildung selbst. Auch hier muss das gesamte Umfeld stimmen, wenn ein Projekt seine ideale Wirkung erzielen will.

Eine Schwierigkeit stellt sich dar, wenn Kolleginnen oder die Leitung sich den Projektzielen verschließen. Zwei Teilnehmerinnen gaben sogar an, dass es durch die Fortbildung zu neuen Konflikten im Team gekommen sei. Für eine Erzieherin allein ist es nicht einfach, eine solche Überzeugungsarbeit zu leisten, die in der gesamten Einrichtung zu Veränderungen führt. Ebenfalls zum Umfeld müssen die Rahmenbedingungen gezählt werden. Eine Erzieherin stößt an Grenzen, wenn sie mit einigen Kindern aus ihrer Gruppe eine künstlerische Aktivität macht und ihnen dabei so viel Zeit lassen möchte, wie die Kinder benötigen. Wer übernimmt in der Zeit die restliche Gruppe? Für wie lange ist das möglich, ohne eine allzu große Belastung für die Kolleginnen darzustellen? Darüber hinaus drängen Mittagessen, Schlafenszeit und andere geplante Aktivitäten. Wie flexibel lassen sich solche fixen Zeiten handhaben?

Auch eine weitere Grenze wird deutlich: Die Anlage der Impulswerkstätten als open-space gelingt durch die große Erfahrung und Sicherheit des Fortbildners. Die Teilnehmerinnen haben in der Regel diese Erfahrung und Sicherheit noch nicht. Von anderen Fortbildungen sind sie außerdem gewohnt, das Gelernte so umzusetzen, wie sie es erfahren haben. Dies ist hier jedoch nicht möglich. Transfer bedeutet hier, nicht zu übernehmen, sondern das Erlebte neu zu gestalten und zu verlebendigen. Die Schwierigkeit ist also, es eben nicht so zu machen, wie man es gesehen hat, sondern die Essenz daraus zu nehmen und neu einzusetzen. Dies setzt viel Erfahrung voraus und deshalb ist von einer kurzfristigen Umsetzung nicht allgemein auszugehen, sondern es wird seine Zeit brauchen. Gefährdet werden kann dieser Prozess durch ein Umfeld, das diesen nicht unterstützt, sondern vielleicht sogar behindert. Empfehlenswert wäre es daher, das aufgebaute Netz der Arbeitskreise in irgendeiner Form fortzuführen, um diesen Prozess langfristig zu unterstützen. Die weitere Verbreitung der Projektinhalte durch die Teilnehmerinnen (Dissemination) könnte dadurch ebenfalls befördert werden.

Die Auswertungen haben gezeigt, dass die angestrebten Projektziele von den Teilnehmerinnen bis jetzt vorrangig auf künstlerische Aktivitäten hin angewendet und umgesetzt werden. Eine Übertragung auf andere Lebensbereiche in der Kindertagesstätte oder auf die pädagogische Gestaltung wurde noch nicht deutlich.

Eine positive Fehlerkultur, die Dokumentation der Arbeit, Beteiligung von Kindern, Zeit lassen etc. wurden in der Fortbildung zwar in Verbindung mit künstlerischen Aktivitäten behandelt, können aber nach und nach in alle Bereiche übertragen werden. Auch hierfür wäre ein Überdauern der Arbeitskreise hilfreich.

Auch in den fünf Kindertageseinrichtungen, die durch Hospitationen stärker in die externe Evaluation einbezogen waren, konnten im Abstand von einem Jahr Veränderungen in den vorgenannten Bereichen gesehen werden. Darüber hinaus enthielten die Gruppenräume mehr von Kindern frei gestaltete Dinge und es wurde ein selbständigerer und großzügigerer Umgang mit Material festgestellt. Besonders überzeugend gelang den Erzieherinnen die Dokumentation der Projektarbeit in der eigenen Einrichtung. Bei der Dokumentation könnten die Kinder indessen stärker einbezogen werden.

Das Projekt Kunst ist (k)ein Kinderspiel entspricht von seinem Vorgehen den Forderungen einer ganzheitlichen und nachhaltigen Pädagogik. In den Impulswerkstätten stehen die Teilnehmerinnen als Personen im Vordergrund. Sie werden nicht belehrt, wie sie mit Kindern arbeiten sollen, sondern sie erfahren für sich selbst Förderung ihrer Persönlichkeit. Erst durch das eigene Erleben werden sie befähigt, die pädagogischen Ziele in der Arbeit mit Kindern umzusetzen. Die erfahrene Wertschätzung der eigenen Person hat die Wirkung, dass auch den Kindern mit mehr Wertschätzung begegnet wird. Um Kindern Autonomie ihrer Person zugestehen zu können, muss man sich selber als autonome Person erleben.

Die Arbeitskreise greifen das Erfahrene auf und gewährleisten, dass die Ziele nicht bei der Person der Erzieherinnen stehen bleiben, sondern auch in der pädagogischen Arbeit Wirkung erzielen.

Die lange Laufzeit des Projektes von über einem Jahr trägt dazu bei, Veränderungsprozesse nachhaltig anzustoßen. Eine Grundlegung dazu ist bei allen Teilnehmerinnen deutlich zu erkennen. Der weitere Verlauf hängt aber auch von den oben behandelten Umfeldbedingungen ab.

Den Teilnehmerinnen bleibt zu wünschen, dass sie auf der erworbenen Grundlage weiterarbeiten und bei ihren Bemühungen von Träger, Leitung, Kolleginnen und Eltern Unterstützung finden.

Der vollständige Bericht über die externe Evaluation liegt der Stadt Braunschweig – Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Abteilung Kindertagesstätten – vor.

Dokumentationen des Projektes Kunst ist (k)ein Kinderspiel können kostenlos angefordert werden:

Fachbereich Kinder Jugend und Familie
Abteilung Kindertagesstätten
z. Hd. Beate Hamilton-Kohn
Eiermarkt 4-5
38100 Braunschweig

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